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Im „Kleine-Helfer-Kurs“ der Caritas-Mitarbeiter wurde den Kindern des Kindergartens Friedenskirche die wichtigsten Kenntnisse rund um Notfallsituationen erklärt.

Durch altersgerechte Bilder wurden verschiedene Notfälle dargestellt und die kleinen Helfer konnten Handlungsmöglichkeiten dazu vorschlagen.

Dabei versetzten die Kinder die Caritas-Mitarbeiterinnen Pamela Joch, Alexandra Weber und Claudia Kossyk durch ihre kreativen Vorschläge oft in Erstaunen. Neben der Notwendigkeit einen Notruf richtig abzusetzen, wussten die kleinen Helfer, dass Trost, etwas zu trinken, der Lieblingsteddy oder auch ein Stück Schokolade hilft, die Situation zu entspannen.

Das Team der Sozialstation besteht selbst zum größten Teil aus Müttern. Mit diesem Hintergrund vermittelten sie den Mädchen und Jungen auf Augenhöhe die Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten, eine Notsituation zu erkennen sowie schnell und ruhig zu handeln.

„Keiner ist zu klein, um ein Helfer zu sein“, soll den Kindern die Angst nehmen und sie zum beherzten Handeln ermutigen. Aber auch das Wissen vermitteln, dass unsere Gesellschaft die Helfer braucht, sei es in der Feuerwehr, bei den Ersthelfern, im Rettungsdienst und den Sozialstationen.

Auch die Eltern sind in diesem Lernprozess gefragt und werden durch die Mitgabe von Anschauungsmaterial in die neuen Kenntnisse ihrer Kinder eingebunden. Gespräche zuhause und ein Platz für die wichtige Notfallnummer helfen unseren Kleinsten im Notfall ganz groß zu sein. Material dazu kam von der Feuerwehr mit themenbezogenen Malbüchern und kleine Helfermäppchen, die von der Apotheke im Ärztehaus mit Pflaster und Verbandsmaterial bestückt wurden.

 

Die „Kleinen“ orientieren sich mit ihrem Handeln an den „Großen“. Diese verantwortliche Herausforderung als Vorbildfunktion sollten sich alle Erwachsene im alltäglichen Umgang mit hilfsbedürftigen Mitmenschen stellen.

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